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Historische Aufzeichnungen des Planeten Gabria

 

Aus den Annalen des Setos im Jahre der göttlichen Offenbarung 15


„Und es geschah im dritten Jahre seiner Herrschaft, dass die Götter ihm ihre Gunst erwiesen und als Zeichen ihres Wohlwollens ihren strahlenden Streitwagen in seine Hände legten. Und er erbaute einen Tempel um sie zu preisen auf dass ihr Vermächtnis für alle Zeit bewahrt würde. In ihrer unendlichen Weisheit erlaubten die Götter nur ihm allein sich ihrem Gefährt zu nähern während die zurückgedrängt wurden die nicht würdig waren. Von nah und fern eilte das Volk herbei um Zeuge der Größe und Schönheit der Götter zu werden die sich in seiner Person widerspiegelte. Und so einte er das Volk im Glauben und herrschte über ein gesegnetes Land voller Frieden und Wohlstand"

 

Aus der Vita des Hierophanten Varios im Jahre der göttlichen Offenbarung 756


„Gelobte seien die Götter die am heutigen Tage seine Heiligkeit Varios VI. zu sich gerufen haben auf dass er an ihrer Seite auf immerdar über sein Volk wachen könne. Gemäß den heiligen Schriften wurde sein Körper unter den Säulen des Tempels der Offenbarung beigesetzt. Große Trauer wart im gesamten Volk und doch Freude ihn nun bei den Göttern zu wissen, denen  er zu aller Zeit treu gedient hatte. Möge er den gleichen Frieden und Wohlstand in den himmlischen Hallen finden die er Zeit seiner Regentschaft seinem Volk beschert hat.“

Aus den Annalen von Tyronia im Jahre der göttlichen Offenbarung 1237

 

„Mit der von den Göttern gesegneten Vermählung von Elorian von Tyros und Elian von Galania endet der zwischen den beiden Herzogtümern schwelende Konflikt friedlich zu Füßen des Streitwagens der Götter. Als Zeichen der Einheit wählten sie ihren Regierungssitz im Tempelbezirk der Stadt Cordat die fortan unter dem Namen „Tyronia“ bekannt war“

Aus dem Forschungsbericht der Universität zu Tyronia im Jahre der göttlichen Offenbarung 1838

„...sind wir zu der Ansicht gelangt, dass es sich bei dem als „Streitwagen der Götter“ bekannten Objekts nicht per se um ein göttliches Artefakt handeln muss sondern es vielmehr einen anderen Ursprung haben könnte. Wir bedauern zutiefst, dass uns von Seiten der Theokratie nach wie vor der direkte Zugang verwehrt wird, welcher es uns ermöglichen würde diese Theorie zu überprüfen“


Aus dem Tagebuch des Physikers Jeronidas im Jahre der göttlichen Offenbarung 1902


„Sie wollen mir nicht zuhören. Immer noch nicht. Dabei liegt es klar auf der Hand. Die Formeln beweisen es. Es schwebt durch ein Kraftfeld. Dir Frage ist nur: Woher nimmt es die Energie? Es ist schon so lange hier, der Energievorrat muss unendlich sein. Könnte ich doch nur näher heran kommen...“

 

Artikel aus dem Tagesboten im Jahre der göttlichen Offenbarung 1950

Wissenschaftler leugnen die Existenz der Götter!

Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Führung von Fjored von Akanien trat heute erstmalig geschlossen vor den Tempel der Offenbarung und forderte den Zugang zum Streitwagen der Götter, der, so Fjored, beweisbar kein Artefakt der Götter sondern vielmehr eine Art ausserirdisches Objekt sei. Tempelwächter entfernten die Gruppe und brachten sie in Verwahrung.“

 

Aus dem Tagebuch des Akolyten Heironius im Jahre der göttlichen Offenbarung 1962

 

„Es bricht alles auseinander. Wir haben es schon so lange befürchtet und jetzt ist es passiert. Was vor so vielen Jahrhunderten geeint wurde ist nun zerfallen. Tyros und Galania sind getrennt, heute wurde es offiziell bekannt gemacht. Tyronia trägt nun wieder den Namen Cordat. Warum nur? Wegen der Wissenschaft? Sie wurde uns doch auch von den Göttern geben? Wieso verstehen sie es nicht? Soll ich mit meinen Brüdern nach Tyros gehen? Für die Diener der Götter führt kein Weg mehr nach Galania. Aber was wird mit dem Tempel. Ist es nicht besser hier auszuhalten? Götter gebt mir die Kraft, ich weiß nicht was ich tun soll. “

Aus dem Einsatzbefehl der FGS (Freie Galanische Streitkräfte) Jahr 1984 nach Eintreffen der ausserirdischen Sonde.

 

„Tempel in Cordat umstellen. Priester aus dem Gebäude entfernen. Einsatz von scharfer Munition untersagt. Verluste in der Zivilbevölkerung so gering wie möglich halten. Sonde sicher stellen. Schäden an der Sonde sind unter allen Umständen zu vermeiden.“

 

Aus der Amtsantrittsrede des Hierophanten Varios IX  im Jahr der göttlichen Offenbarung 1985

 

„...fordern wir vehement die Rückgabe des Streitwagens der Götter in die Obhut der tyronischen Priesterschaft. Die Situation ist ein Affront und unhaltbar. Des weiteren verlangen wir eine Stellungnahme des joranischen Imperiums zu den ungeheuerlichen Vorgängen innerhalb des galanischen Herrschaftsbereichs. Wir weisen noch einmal darauf hin, dass nicht nur wir durch dieses Rücksichtslose vorgehen bedroht werden. Zum Zwecke des Selbstschutzes werden auch wir uns nicht länger gegen die Anfertigung von Massenvernichtungswaffen wehren. So weit wurden selbst wir bereits getrieben. Mögen die Götter uns gnädig sein.“

 

Empfehlung des militärischen Beraters der FGS im Jahr 1990 nach Eintreffen der ausseriridischen Sonde

 

„Die Verstärkung des äußeren Verteidigungsrings rund um den Tempel ist nach den jüngsten und immer häufiger werdenden Terroranschlägen der joranischen und galanischen Extremisten unbedingt zu empfehlen. Als mögliche Erstmaßnahme bietet sich der Einsatz von Kampfhunden und Starkstromzäune an. In einem zweiten Schritt sollten Selbstschussanlagen erwogen werden.“

 

Aus dem offiziellen wissenschaftlichen Bericht der Galanischen Union Jahr 2005 nach Eintreffen der ausserirdischen Sonde

„Nach vielen Fehlschlägen ist es uns endlich gelungen die Botschaft der Ausserirdischen zu entschlüsseln. Wir können nun mit Sicherheit sagen, dass wir es hier mit dem gesammelten Wissen einer uns technisch weit überlegenen Spezies zu tun haben. Die Informationen die sich auf den Speichermedien der Sonde befinden sind ohne Zweifel von unschätzbarem Wert. Derzeit arbeiten wir an einer Methode diese Daten auslesen zu können. Ein zweites Team befasst sich mit der Sonde selbst, in der Hoffnung teile ihrer Technologie direkt adaptieren und nutzen zu können. Insbesondere ihre Schutzvorkehrungen könnten sich schnell als äußerst nützlich erweisen.“

 

Auswertung eines Spionageberichts der joranischen Streitkräfte Jahr 2010 nach Eintreffen der ausserirdischen Sonde

„Die Galianer verfügen nun über eine Schildtechnologie die sie vor unseren Angriffen schützen wird. Empfehlung: Sofortiger präventiver Erstschlag“

 

Auszug aus der Rede des Hierophanten Varios IX. im Jahre der göttlichen Offenbarung 2010, 9:30 Uhr.

„Wie unser Informationsdienst berichtet hat die joranische Regeierung heute Morgen um 8:13 Uhr erste Atomraketen in Richtung der galanischen Gebiete gestartet.  Einen solche Bedrohung nicht nur gegen unser allerheiligstes, den Streitwagen der Götter, sondern auch gegen uns können wir nicht unbeantwortet lassen. Um 9:45 Uhr werden wir einen Gegenschlag sowohl gegen Galania als auch gegen Joranien starten um sicher zu gehen, dass niemand es wagen wird sich Tyros auch nur zu nähern.  Es ergeht daher die Anordnung, dass sich alle Bürger in Schutzbunker zurückziehen bis die Gefahr vorüber ist . Nehmen sie nur das nötigste mit und folgen sie den Anweisungen des Militärs. Mögen die Götter uns allen Gnädig sein.“

 

 

Aufzeichnung des Wissenschaftsoffziers Kordos., Leiter des Forschungsprojektes „Streitwagen“ in Cordat  5h nach dem zweiten Einschlag.

„Die Schilde halten.  Für wie lange weiß niemand zu sagen. Der zweite Einschlag war so heftig, dass trotzdem kein Regal mehr an der Wand hängt. Die Tempelanlage außerhalb des Schildes ist so weit wir erkennen können komplett zerstört worden. Wir haben keinen Kontakt mehr mit dem Militär...oder mit irgendjemand. Wir sind uns nicht sicher was wir nun tun sollen. Außer warten bleibt nicht viel. Aber es wird sicher nicht lange dauern, bis der Funkkontakt wieder steht. Auch wenn es etwas dauert bis wir evakuiert werden könne, Vorräte haben wir noch genug. Wir sind alle etwas mitgenommen, aber zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt.“

 

2 Tage nach dem zweiten Einschlag

„Wir machen uns Sorgen. Wieso kommt niemand? Irgendjemand muss doch dort draußen sein. Oder?“