Columbia Mission 32
Sternzeit 11.03./13.03.2016

Missionsbericht

Steven Reynolds, Lt. JG., Abteilung Operations


 

Wir waren an der Sternenbasis 114 angedockt und Captain Gallagher war auf dem Weg zum Sternenflotten Hauptquartier, um dort über die Suche nach weiteren Vermissten aus dem Dominionkrieg zu sprechen. Daher hatte Lt. JG. Linnert das Kommando.
Zu Sternzeit 23850510.221 kam Cmd Javert an Bord und übergab uns Befehle mit denen sie das Kommando übernahm. Auf ihren Befehl wurde eine Stasiskapsel mit unbekanntem Inhalt auf die Krankenstation gebeamt und die Sternenbasis verlassen. Die Tarnung wurde eingeschaltet und Kurs auf die Xartak-Grenze genommen.
Nachdem wir ca. 30 Minuten unterwegs waren, versammelte Javert die gesamte Crew in der Messe und informierte uns über ihr Vorhaben.
Sie informierte uns, dass sich in der Stasiskapsel der Xartak-Wissenschaftler befindet, den wir auf eine unserer Missionen gefangen nehmen konnten. Man konnte mit ihm Kontakt aufnehmen und sich mit ihm austauschen etc. Da er aber von seinem Volk getrennt ist, fehlt ihm das „Psionische Feld“ seines Volkes, ohne das er sterben wird, auch wenn er in Stasis ist. Cmd Javert Absicht war es, ihn zurück zu seinem Volk zu bringen und einen friedlichen Kontakt zu der Xartak herzustellen.
Diese Mission habe aber keine Genehmigung der Sternenflotte, da erst auf ein Expertenteam gewartet werden solle. Cmd Javert war sich aber absolut sicher, dass der Xartak nicht mehr so lange überleben würde bis das Team eintreffen würde und somit jede Chance auf einen friedlichen Kontakt scheitern würde.
Sie stellte jedem Crewmitglied frei an dieser Mission teilzunehmen oder das Schiff per Shuttle zu verlassen.
Ich legte offiziellen Protest bei Cmd Javert ein, entschied mich aber an Bord zu bleiben. Alle Crewmitglieder entschieden sich an Bord zu bleiben und niemand legte trotz anraten ebenfalls Protest ein.
Ich entschied mich an Bord zu bleiben weil, zu einem die Mission, wenn auch nicht genehmigt, das Ziel hatte friedlichen Kontakt zu den Xartak herzustellen, was eins der wichtigsten Ziele der Förderation ist. Zum anderen habe ich eine Verpflichtung der Crew und dem Schiff gegenüber und kann mich dieser nicht durch eine Flucht mit einem Shuttle entziehen. Solange wir der Förderation oder ihren Zielen keinen Schaden zufügen, war ich bereit die Mission zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Mal davon abgesehen das diese Mission durchgeführt worden wäre, egal ob ich dabei geblieben wäre oder nicht.
Wir trafen verschiedene Vorbereitungen um uns gegen die Xartak zu verteidigen falls diese uns angreifen würden.
Dazu versuchten wir die Sensoren so einzustellen das eine Früherkennung der Tyconspaltwaffe unde der Antriebe der getarnten Xartakschiffe möglich wären.
Ein Holoprogramm zur medizinischen Untersuchung des Xartak wurde erstellt um mehr über die Pysiologie des xartak herraus zu finden.
Ebenfalls versuchten wir die Tarnvorrichtung besser abzustimmen, so dass die Xartak uns schlechter entdecken können.
Zuletzt programmierten wir die Selbstzerstörung auf eine Schleife, so dass alle 15 Minuten ein Taster betätigt werden muss, damit der Timer wieder zurückgesetzt wird. Der Rücksetzttaster konnte nur von einem Crewmitglied betätigt werden, wenn dieses nicht unter Kontrolle der Xartak steht. Dazu trugen alle Kortikalmonitore welche die Gehirnaktivität des Crewmitglieds überwachten. Als vergleich scannte Dr. Sanders die Gehirnströme der gesamten Crew.
Diese Vorbereitungen dauerten die ersten Stunden der Mission an. Am nächsten Morgen übergab uns Commander Javert zwei Geräte die uns von Nutzen sein sollten.
Zu einem ein Telepathieunterdrückungsgerät der Ferengi. Wir wollten die Technologie untersuchen und sie wirkungsvoll gegen die Xatak einsetzten.
Des weiteren das Universumsgerät vom Planeten Ursus. Dieses soll die latenten Psionischen Fähigkeiten verstärken und ein Gefühl von Gemeinschaft vermitteln. Da die genaue Funktionsweise ebenfalls unbekannt war, wurde diese untersucht. Die Wirkung des Gerätes musste verstärkt werden.
Ziel war es eine Kontaktaufnahme bei einer Raumstation der Xatak herzustellen, die der Familie des Xatak- Wissenschaftlers gehörte, da diese Xatakgruppe Interesse daran hatte uns kennenzulernen.
Der Crew wurde mitgeteilt wie die Xatak kommunizieren. Mit Bildern und nicht mit Worten. Das Lügen während einer telepathischen Verbindung sei nicht möglich.
Da es Xatakgruppen gab, die uns daran hindern  würden zu der Raumstation zu fliegen und den Xatak- Wissenschaftler zu befreien, wurde die Stasikapsel mit Kraftfeldern gesichert und zusätzliche auf dem Boden festgeschweißt.
Nach einiger Zeit versuchte Captain Gallagher mit uns Kontakt auf zu nehmen. Auf Befehl von Commander Javert hielten wir Funkstille. Als wir in den Xatakraum eintrafen aktivierten wir die Selbstzerstörungsschleife. Um die Möglichkeit auszuschließen, dass Commander Javert doch irgendwie von den Xatak kontrolliert wurde, ließ ich Dr. Sanders ihre aktuellen Hirnströme mit älteren Messungen aus der Datenbank vergleichen. Die Untersuchung erwies keine Auffälligkeiten.
Plötzlich wurden wir von einem schnellen unbekannten Objekt getroffen. Es war ein Entertorpedo der Xatak, der mit Warp 9,2 auf uns abgefeuert wurde. Das Enterkommando der Xatak konnte zurück geschlagen werden. Dieses brachte Peilsender mit, die wir fanden und in eine Sonde steckten die wir auf einen anderen Kurs schickten.
Ein weiteres mal probiert uns Captain Gallagher zu kontaktieren und befiehlt uns die Rückkehr. Er hatte mit der USS Tereshkova die Verfolgung aufgenommen. Wieder wurde Funkstille gehalten. Auf mein Anraten hin, verfasste Commander Javert eine Nachricht in der Sie ihre Absicht erklärt. Diese Nachricht schickten wir per Sonde zur USS Tereshkova.
Der Einsatz des Psi-Blockers erwieß sich als wirkungsvoll bei der Abwehr des Enterkommandos, nur leider verringerte sein Einsatz die Lebenswerte des Xatak-Wissenschaftlers, so dass wir Ihn maximal noch 5 Minuten hätten einsetzen können ohne den Xatak zu töten. Wir versuchten die Reichweite des Gerätes zu regulieren damit der Xatak- Wissenschaftler außerhalb der Reichweite bleibt.
Das nächste Enterkommando wurde an Bord gebeamt. Nach Abwehr des Angriffes stellten wir fest das T´Cadra fehlte. Wir vermuteten, dass Sie von den Xartak entführt worden war. Wir setzen einen Suchkurs und probierten T´Cadra sensorisch und psionisch zu orten. Gerade als ich Commander Javert nahegelegte dass eine längere Suche den Erfolg der Mission gefährden würde, entdeckten wir eine Rettungskapsel der Xatak in der sich T´Cadra befand. Nach einer medizinischen Untersuchung stellten wir fest, dass ihr die Stimmbänder entfernt wurden und sie stark mental durch die Xatak verletzt wurden war. Zuerst verweigerte sie jeweilige Kommunikation und wollte sich auch nicht psionisch helfen lassen. Nach einer Behandlung von Dr. Sanders und Campbell wurde ihr Zustand soweit verbessert dass sie wieder an der Mission teilnehmen konnte. Ihr wurde ein Befehl eingepflanzt dass wenn Sie alleine ist, sie die Hauptenergie des Schiffes abschalten sollte. Sie konnte aber diesen Drang unterdrücken und wurde seitdem nicht mehr alleine gelassen.
Das Universumsgerät konnte mit Hilfe einer Singularität verstärkt werden. Dies beeinträchtige unsere Navigationssensoren aber wir konnten mit Hilfe von Fixpunkten unseren Kurs mit geringfügiger Abweichung halten. Plötzlich schlug ein Shuttle in die Hülle ein und ein weiteres Enterkommando kam an Bord. Von diesem Enterkommando konnten wir einen Xatak gefangen nehmen und in Stasis versetzten. Da wir uns nun unserem Ziel  näherten, trafen wir die letzten Vorbereitungen. Um die Crewmitglieder während der Psionischen Verbindung vor einer geistigen Überbelastung zu schützen wurden die Kortikalmonitore so eingestellt, dass sie im Falle einer Überbelastung der Person ein Betäubungsmittel zu injizieren und sie somit zu betäuben um die Verbindung zu trennen.
Ebenfalls führten wir einen Probedurchgang mit dem Universumsgerät durch, damit jeder vorher schon einmal eine Erfahrung damit machen konnte. Commander Javert überwachte die Verbindung und injizierte diese. Dadurch konnte sie aber nicht mit an der Kommunikation teilnehmen. Da ich es für angebracht hielt erinnere ich die Crew nochmal an die Ideale der Föderation die wir vertreten und den Xatak näher bringen wollen.
Wir weckten den Xatak damit er uns bei seinen Verwandten auf der Station ankündigen konnte. Wir dockten ohne Zwischenfälle an der Raumstation an und betraten unbewaffnet die Station. Dort wurden wir von den Xatak in Empfang genommen und in einen Raum geführt. Da aktivierten wir die Geräte und traten in das kollektive Bewusstsein ein.
In der Verbindung zeigten wir den Xartak was die Werte der Förderation sind und präsentierten uns von der besten Seite. Plötzlich stieß der Xartak des Enterkommandos hinzu und die positive neugierige Stimmung kippte um, aber mit vereinten Kräften wurde auch er von unseren positiven Absichten überzeugt.
Als wir die Station verließen kamen mehrere feindliche Xatak-Schiffe auf uns zu, doch die Xatak der Station gaben uns mit ihren Schiffen Deckung. In dem Sie uns abschirmten. Wir empfingen eine Botschaft der Xatak. Diese ist als Anhang dem Bericht beigefügt.
 Sie begleiteten uns bis an die Grenze Ihres Raumes. Dort ergaben wir uns der USS Tereshkova. Commander Javert wurde festgenommen und Captain Gallagher übernahm wieder das Kommando.
Ende des Berichtes.