Bericht von Lt.SG Javert
Zum Fortbildungswochenende an der
Sternenflotten-Akademie, Aussenstelle Europa


Sternzeit 23830905.200

Eintreffen in der Akademie

Nach einigen aus Karrieresicht sehr interessanten Wochen in San Franzisco traf ich heute Abend wieder mit der Crew der USS Columbia zusammen - zumindest mit einigen davon, deren Fortbildungsanträge bewilligt wurden oder bei denen die Kadetten-Abschlussprüfung ansteht.

 

Auch ich werde endlich die lange beantragten Fortbildungen im Bereich Kommando absolvieren und bin schon sehr gespannt, wieweit meine Praxiserfahrung sich bewährt macht - beziehungsweise wieviel Praxisbezug die theoretische Ausbildung haben wird.

 

Von der Crew der USS Columbia haben sich folgende Crewmitglieder eingefunden:

Lt. Commander Gallagher, der die Ausbildung und die Abschlussprüfungen überwacht,

Ensign Linnert, der Brückentraining und Führungstraining absolvieren wird,
PO McPherson, die ihre Offiziersweiterbildung hoffentlich erfolgreich abschließen wird,
PO Freytag, der taktische Fortbildungen absolviert,

Sowie die Kadetten T'Cadra, Reynolds, McCullen und Kassabyan, bei denen die Abschlussprüfungen anstehen.

 

Ich lernte endlich die Kadetten McCullen und Kassabyan persönlich kennen. Zwar hat Kadett McCullen einen etwas "wilderen" Hintergrund, aber dieser hat ihm mehr theoretische Ausbildungszeit auf der Akademie beschert als allen anderen Kadetten, was ja auch nicht das schlechteste ist. Ich gehe davon aus, dass er sich seine Hörner zu Genüge abgestoßen hat und eine Bereicherung für die Crew der Columbia sein wird.

Sternzeit 23830905.220

Tagesplanung und Vorstellung

 

Nach Ansprachen von Commander Gallagher, Commander Moley und Lieutenant Toscane gab Letztere einen ausführlichen Einblick in die Ausbildungsinhalte dieses Fortbildungswochenendes, den genauen Tagesplan, die Spezifikationen des simulierten Schiffes für die Brückensimulation und die Einteilung der vier Trainingsgruppen, wobei hier die regulären Kadetten und die Crewmitglieder der Columbia bunt gemischt werden.

 

 

Im Anschluss lautete die erste Aufgabe, dass sich die jeweils aus 4 Personen bestehenden Gruppen paarweise zusammensetzen, die Paare sich gegenseitig vorstellen und dann den Partner vor allen Leuten mit wenigen Worten der ganzen Gruppe vorstellten. Eine interessante Variante gegenseitigen Kennenlernens, die deutlich kommunikativer ist als eine Selbstvorstellung und zudem Konzentration und Zuhören fördert.

 

Unsere Gruppe (Team B) besteht neben mir aus PO Reynolds, Ensign Lisa Hunter, eine halbbetazoidische Counselor von der Akademie und Kadett Wellington, dem Sohn des Akademieleiters. Leider war Kadett Wellington am dem Abend krank und befand sich auf der Krankenstation, so dass ich als Gesprächspartner für die Vorstellungsrunde Senior Chief O'Conner zugeteilt bekam, der Ausbilder für taktisches Training an der Akademie ist. Darüber hinaus ist er eine überaus interessante Person mit langjähriger Praxiserfahrung in brisanten Kampfeinsätzen und einer gewissen Antipathie gegenüber Counselorn.

 

Der Abend wurde nach der Vorstellungsrunde mit gemütlichem Zusammensitzen und gegenseitigem Kennenlernen abgeschlossen.

An wichtigen Personen der Akademie lernte ich noch Master Chief Krell kennen, der "Spieß" der Akademie, der mich in Ausdrucksweise und Barttracht ein wenig an einen Tellariten erinnert... obwohl er dafür zu groß und zu dünn ist. Jedenfalls ist er sehr gesprächig, sehr von seiner Meinung überzeugt und ich zweifle keine Sekunde, dass er die Kadetten fest im Griff hat.

 

Sternzeit 23830906.090

Die Ausbildung beginnt

 

Der Tag begann um 8.00 Uhr durch Wecken mit Rotalarm-Sirenen (was zum Glück am Vorabend angekündigt wurde). Chief Krell sah davon ab, einen Generalanschiß zu verteilen weil nicht alle sofort vor die Türen springen, was mich im Gegenzug davon abhielt, ihm zu sagen, was ich von der Zweckentfremdung des Rotalarms als Wecker halte.

 

Es gab ein gemeinsames Frühstück auf dem Akademiegelände (Das Wetter war sonnig aber ziemlich kalt) und dann begann der Schulungstag mit Trainings-Simulationen für die einzelnen Teams.

 

 

Sternzeit 23830906.110

Brückensimulation

 

Bei der (für alle Teams gleichen) Brückensimulation wurde ich von den Simulationsleitern als Führungsoffizier unseres Teams eingeteilt. Kadett Wellington (heute wieder gesund) bekam die Station Taktik zugewiesen, Ensign Hunter die Wissenschaftsstation und Kadett Reynolds seinen gewohnten Platz an der OPS. Alle anderen Stationen wurden vom Computer simuliert.

Ich persönlich hätte lieber Offiziersanwärter Reynolds in der Mitte gesehen, aber offensichtlich hatten die Ausbilder hier andere Prioritäten.

 

Das Simulierte Schiff ist die USS Tin Can, nach einem Andorianischen Senator benannt. Es ist ein Schiff der Norway-Klasse, 364m lang, 622 Tonnen schwer mit einer regulären Besatzung von 190 Mann. Das Schiff verfügt über Warp 9,7, hat 6 Phaserbänke, 2 Torpedowerfer, 8 Shuttles und 4 Transporter.

 

Der Marschbefehl lautete:
"Zur Sternzeit 48151.6 findet im Kalass System ein interessantes, astronomisches Ereignis statt: Der Asteroid XSO-8462894593729–12 wird Kalass II – einen bewohnten Planeten der Klasse M – so knapp passieren, dass er von diesem eingefangen wird und zu einem neuen Mond werden wird. Besonderes Interesse gilt den kulturellen Auswirkungen dieses sehr seltenen Ereignisses auf die dortige Prae-Warp-Zivilisation. Leider musste die USS Deepspace Explorer, die eigentlich fuer diese Mission ausgewaehlt worden war, wegen einem Notfall abdrehen. Deshalb soll sich die USS Tin Can schnellst moeglich in das Kalass-System begeben, um diesem Ereignis beizuwohnen und Aufzeichnungen zu machen. Die USS Deepspace Explorer hat eine Sonde in das System geschickt, die dort bereits elektromagnetische Signale aufzeichnet. Bergen Sie diese Sonde und stellen sie die Aufzeichungen sicher."

 

Natürlich kam alles ganz anders: Der Asteroid war im Begriff auf den Planeten zu stürzen, eine havarierte Arche mit Restluft für 3 Stunden trieb im All und auf dem Asteroiden war ein kleines Schiff, das von der Oberfläche des Planeten aus dorthin geflogen war.
Und wie gewohnt geschah alles in viel zu kurzer Zeit... Vermutlich hätte ich beim Scannen die Prioritäten anders verteilen müssen. Vielleicht lag das Zeit-Defizit auch daran, dass unsere Leute nicht ausreichend aufeinander eingespielt waren und die Befehle falsch priorisierten...

Jedenfalls entdeckten wir das kleine Raumschiff auf dem Asteroid erst in dem 2-Minuten-Zeitfenster, das uns blieb um mittels Traktorstrahl den Kurs des Asteroiden zu ändern. Und wir hatten weniger als eine Minute bevor das kleine Schiff auf dem Asteroiden (das uns natürlich entdeckt hatte) mit dem Asteroiden wieder aus dem Funkschatten herausrotiert war um dem Heimatplaneten von dem komischen fremden Raumschiff zu berichten.

 

In der Hektik entschied ich, die Raumschiffbesatzung an Bord zu beamen und das kleine Schiff mittels gebeamtem Felsen zu zerstören, was auch knapp funktionierte.

Leider wurde in dem engen Zeitfenster übersehen, dass die Crew des fremden Schiffes Atombomben überall im Asteroiden angebracht hatte und als diese explodierten, zersprang der Asteroid in 5 große Stücke. Aufgrund unserer Kurskorrektur mittels Traktorstrahl fiel "nur" ein Stück des Asteroiden auf den Planeten und schlug in einen Kontinent ein, wurde also immerhin kein globaler Killer mehr.

 

 

In dem Schockmoment der uns blieb kam Kadett Reynolds in allerletzter Sekunde auf die Idee, dass der Planet durch die Asteroidenbruchstücke bald freie Sicht auf uns haben würde und ich befahl eilig, mittels Warpsprung das die USS Tin Can aus dem Sichtfeld zu bringen.

 

 

Das Fazit: Die erste Direktive wurde gewahrt, der Asteroid zerstörte "nur" einen Kontinent, nicht den ganzen Planeten, wir leiteten noch Maßnahmen zur Rettung der Arche in die Wege und die Prüfungskomission bewertete meine Leistung am Ende des Tages als "Souveränstes Kommando"... was in Anbetracht der Tatsache, dass ich souverän einen Kontinent "verloren" habe einen etwas schalen Beigeschmack hat.

 

Bei den anderen Teams war (wie ich später am Tag hörte) von Totalverlust des Planeten bis zu "Der Planet hat einen neuen Mond" alles dabei. Von unserem Team kann ich sagen, dass ich unterm Strich sehr zufrieden bin. Kadett Reynolds glänzte mit gutem Timing und aktivem Mitdenken, Ensign Hunter schlug sich sehr gut an der Wissenschafts-Station und auch Kadett Wellington lieferte die richtigen Scanergebnisse zum richtigen Moment. Nur über die Tatsache, dass er alles vernichten und abschießen will, was die erste Direktive gefährdet, macht mir etwas Sorgen... Vielleicht sollte er die dritte Direktive nochmal lesen.

 

Sternzeit 23830906.133

Holodecksimulation

 

Nach dem Mittagessen folgten die Holodeck-Szenarien und unsere Gruppe sollte als Erste Gruppe am Nachmittag das ihr gestellte Szenario absolvieren, das von Gruppe A programmiert worden war.

 

Unsere Aufgabe entpuppte sich als eine Art diplomatischer Kobayashi-Maru-Test.

Während eines Erstkontakts auf einem Planeten war das Shuttle mit der Föderations-Delegation auf einen bedeutsamen Tempel der sehr religiösen Bevölkerung abgestürzt, was diese verständlicherweise extrem erbost hatte.

 

Unsere Mission: Auf den Planeten fliegen, die Delegation wenn möglich retten und versuchen, den diplomatischen Totalschaden irgendwie zu richten. Es stand schon von Anfang an unter keinem guten Stern.

 

Wir flogen also auf den Planeten und näherten uns mit einer improvisierten weißen Flagge einem Gebäudekomplex, in dem sich Scans zufolge die Überlegenden der Delegation sowie einige Einheimische befanden. Wir betraten den Komplex, machten dabei laut rufend auf uns aufmerksam um den Einheimischen klarzumachen, wer wir sind und dass wir in Frieden kommen.

Wir bekamen zwar die Aufmerksamkeit der Einheimischen, jedoch nur um zu erfahren, dass diese im Begriff waren, die Frevler rituell zu töten, die ihr Schiff auf ihr Heiligtum hatten fallen lassen. Nicht, weil sie per se ein blutrünstiges Volk waren, sondern weil ihre Gottheit das laut ihren alten Schriften genau so verlangte.

 

 

In intensiven, eiligen Verhandlungen gelang es mir, mit den Einheimischen Vis-a-Vis in Kontakt zu treten, sie davon zu überzeugen, dass die Föderation das nicht absichtlich getan hat, sie dazu zu bewegen, die Verhandlungen mit der Föderation nach Bereinigung dieses Debakels wieder aufzunehmen und die ganze Sache als Unfall anzuerkennen.

 

Allerdings gelang es nicht, sie davon zu überzeugen, von dem Opfer abzusehen, das ihre Religion definitiv verlangte... Und die Föderationsvorschriften sind dahingehend kristallkar: Es gilt unter allen Umständen, auch wenn es den Verlust eigener Crewmitglieder bedeutet, die Traditionen und Gesetze des Volkes zu wahren auf dessen Planeten man sich befindet. Es gelang immerhin, sie zu einem Kompromiss zu bewegen: Die beiden Überlebenden des Unfalls sollten, medizinisch notversorgt, im Kampf gegeneinander antreten um die kriegerische Ader des lokalen Gottes zu würdigen und nur der Verlierer sollte sterben. Seine Leiche durften wir dann mitnehmen.

 

Also das zweite Szenario des Tages von dem ich inständig hoffe, dass ich es niemals in Realität erleben muss! Auch hier ein von den Prüfern gelobtes souverändes Kommando-Auftreten meinerseits mit maximaler Einhaltung der Sternenflottenvorschriften - und erneut mit Verlusten, diesmal in Sichtweite, die eigenen Leute betreffend und von mir befohlen.

Ob es positiv ist, dass ich in solchen Momenten die Offiziersfassade zu wahren weiß? Ich lasse es mal dahingestellt.

 

Sternzeit 23830906.143
Holodecksimulation

 

Das Holodeck-Szenario, das wir im Anschluss für Team A vorbereitet hatten, betraf einen alten, von Piraten angegriffenen Frachter, dessen paranoide Besatzung keine Kommunikation und keine Lebenserhaltung mehr hatte und angsterfüllt auf alles schoss, was sich in ihr Schiff beamte - inklusive dem Rettungsteam der Sternenflotte.

Nach einem kurzen Gefecht gelang es Team A, die Frachterbesatzung davon zu überzeugen, dass es sich tatsächlich um die Sternenflotte handelte, die hier zu Hilfe kam, und die Verletzten der Frachtercrew zu versorgen. Mit etwas mehr Zeit gelang es auch, die übrigen Aufgaben zu lösen: Das Strahlungsleck auf dem Frachter zu schließen, das genaues Scannen verhinderte und die Lebenserhaltung wieder herzustellen. Es wurde deutlich, dass einige Teammitglieder noch nicht ganz so erfahren waren, aber sie hielten sich alle recht gut und bewältigten die gestellte Aufgabe.

 

Sternzeit 23830806.160
Nahkampftraining

 

Im Anschluss an die Holodeck-Trainings begann die Zeit der freien Workshops, in der verschiedene Vorträge und Kampftrainings auf dem Angebot standen.

Es gab eine Schulung in Stockkampf, durchgeführt von Commander Gallagher und mir, gefolgt von einem freien Batleth-Training. Parallel ein Vortrag zum Thema Temporale Phänomene.

 

 

Im Anschluss führte Chief O'Connor ein Taktik-Training mit Schwerpunkt Geiselbefreiung und Gebäudesicherung durch, bei dem ich zu gerne mitgewirkt hätte - leider fand zeitgleich meine Schulung zum Thema Befehl und Gehorsam / Führungsprinzipien statt. Zudem gab es noch einen Vortrag zum Thema Kommunikation.

 

Sternzeit 23830906.180
Vorträge der Kadetten und Offiziersanwärter

 

Die Prüfungsrelevanten Vorträge der Kadetten und Offiziersanwärter standen nun an.

 

Kadett Reynolds eröffnete die Vortragsreihe mit einem sehr gut ausgearbeiteten und gut durchdachten Vortrag zu seinem Projekt: Der langfristigen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Computersysteme der USS Columbia und dem möglichen Nutzen seines Projektes für andere Sternenflottenschiffe.

Dem Projekt liegt eine sorgfältige Recherche und Überprüfung der bestehenden Systeme zugrunde und Commander Gallagher misst dem Projekt eine sehr gute Chance bei, tatsächlich umgesetzt zu werden - vorausgesetzt Kadett Reynolds schafft es, den Chefingenieur Chief Benz von Notwendigkeit und Umsetzbarkeit zu überzeugen. Den Segen der Führungsoffiziere hat er auf jeden Fall!

 

Kadettin T'Cadra hielt den zweiten Vortrag mit dem Thema generalisierte Parton-Verteilung im Nukleon. Wie von einer vulkanischen Kadettin der Wissenschaft nicht anders zu erwarten (und wie der Titel auch schon versprach) verstand nur ein kleiner Teil der Anwesenden worum es überhaupt ging. Der Rest bemühte sich immerhin, bei dem sehr professionell vorgetragenen Thema zumindest so zu tun als hätte man den Bruchteil einer Ahnung. Ich meinesteils war beeindruckt, dass eine Kadettin so souverän über ein Thema referiert bei dem ich trotz langjähriger Erfahrung in der Sternenflotte nach etwa der Hälfte der Zeit verständnismäßig komplett aussteige und Commander Gallagher beschloss nach Abschluss des Vortrags, Kadett T'Cadra mit Kadett Reynolds zusammenzustecken um ihre Forschung bei der Verbesserung der Computersysteme einzusetzen.

 

Der dritte Vortrag des Abends stammte von PO McPherson und betraf das Thema Temporale Mechanik. PO McPherson erklärte generelle Theorien zum Thema Zeitlinien und Zeitreisen und die temporale Direktive und baute ihren Vortrag ebenfalls sehr gut und allgemein verständlich auf. An der ein- oder anderen Stelle mussten wir ein wenig grinsen, weil es uns doch vage bekannt vorkam.

 

Die Vorträge wurden mit angemessenem Applaus gewürdigt und von Commander Gallagher als sehr gut bewertet.

 

Sternzeit 23830906.200
Galaabend

 

Die Vorträge bildeten den Abschluss des Lehrplans für diesen Tag und es blieb noch eine Stunde um sich ein wenig auszuruhen und sich für den Gala-Abend frisch zu machen, der den Abschluss des Tages bilden sollte.

Als alle Gäste des Abends eintrafen, wurde die traditionelle Unterbekleidung von PO McPHerson und Kadett McCullen doch mit der ein- oder anderen hochgezogenen Augenbraue begutachtet - ich persönlich finde es schick!

 

Der Gala-Abend begann mit einer abschließenden Rede der Akademie-Offiziere und einer Abschlussbewertung der Brückensimulation.

Ein Ehrengast war auch zugegen: Eine Prinzessin und ihr Attaché vom Planeten Neu-Caledonia. Anschließend gab es vor dem Rest des Abendprogramms erst einmal ein ausgedehntes Buffet!

 

 

Es folgten die langersehnten Beförderungen! Unsere Kadetten haben alle ihre Prüfungen bestanden und haben ihre Ausbildungszeit offiziell abgeschlossen und auch die sonstigen Fortbildungen waren erfolgreich.

 

Im einzelnen wurden befördert:

Kadett Reynolds in den Rang eines Ensign

PO McPherson in den Rang eines Ensign - zeitgleich mit ihrer Ernennung zum Chief of Security

Kadett Kassabyan in den Rang eines Crewman 2nd Class

Kadettin T'Cadra in den Rang eines PO 2nd Class

Kadett McCullen in den Rang eines PO 3rd Class

PO Freytag in den Rang eines PO 2nd Class

 

Zu den Gratulationen gab es Schottischen Whisky und Andorianisches Ale und es herrschte insgesamt eine fröhliche Atmosphäre! Kadett McCullen vertiefte sich bald in Gespräche mit dem Neu-Kaledonischen Attaché.

 

Es folgte der Kulturelle Höhepunkt des Abends: Eine Andorianische Sängerin und Songschreiberin namens Lady Soan gab uns die Ehre eines Live-Auftritts und begeisterte mit charmanten Liedtexten zum mitlachen. Sie kam großartig an und obwohl sich der ein- oder andere Kadett doch eher eine orionische Tänzerin erhofft hatte glaube ich, dass Lady Soan alle Erwartungen übertroffen hat!

 

Sternzeit 23830907.100
Vortrag Kommunikation

 

Am nächsten Morgen bekamen wir ein wenig mehr Zeit zum aufstehen und frühtsücken, was nach der zünftigen Feier auch sehr nötig war... Dennoch war das Ausbildungsprogramm noch nicht ganz absolviert!

In Vertretung von Lieutenant Toscane hielt PO T'Cadra den Vortrag über Kommunikation ein zweites Mal für alle Interessierten, die diesen Vortrag am Vortage verpasst hatten. Ich war wirklich beeindruckt - sie hat den Vortrag nur einmal gehört, aber er war exzellent vorgetragen und sehr lehrreich!

 

Sternzeit 23830907.110
Wiederholung des Taktiktrainings zur Bewertung

 

Zu guter letzt bat ich Chief O'Connor, mir noch einmal das Ergebnis des Taktik-Trainings vom Vortag zu zeigen, an dem vier Crewmitglieder der Columbia teilgenommen hatten, damit ich das Gelernte beurteilen konnte. Das Team führte also vor meinen Augen zur besseren Beurteilung noch einmal das taktische Training zu meiner vollsten Zufriedenheit durch. Nicht nur die Leistung des Teams gefiel mir: Auch die Art des Trainings zeugte von der hohen praktischen Kompetenz von Chief O'Connor.

 

Mit der Wiederholung dieses Trainings endete unser Aufenthalt in der Akademie-Aussenstelle Europa, die Crew packte ihre Sachen und wir begannen mit der Rückreise auf die USS Columbia.

 

Ende des Berichts

gez. Lt. Sg. Lucille Javert
XO der USS Columbia