Bericht von Lieutenant JG Lucille Javert
betr. Warpkerntest und Flug ins Xorat-System

Sternzeit 23820616.235
Wieder an Bord der USS Columbia

Der Urlaub ist vorbei, die Umrüstung unseres Schiffes ist so gut wie abgeschlossen und die Crewmitglieder treffen nach und nach wieder auf der USS Columbia ein. Ich habe die vergangenen zwei Wochen nach unserer Rückkehr von "New Horizon" hauptsächlich mit Schulungen und Fortbildungen zum Thema Personalführung, Führungspsychologie und dergleichen verbracht, nachdem diese endlich bewilligt worden sind - es hat ja auch lange genug gedauert. Gerüchten zufolge hat auch Lieutenant di Medici Fortbildungen besucht, aber er versucht den Schein zu wahren und erzählt nicht davon.

Chief Benz ist auf Warp 9 seit er an Bord eingetroffen ist: Der neue Warpkern ist fertig installiert, alle Bauteile ordentlich verbaut (was den Chief auch grundsätzlich glücklich stimmt) aber es fehlt der Dilithium-Kristall und die Aktivierungs-Codes für die neue Steuerungssoftware fehlen ebenfalls. Bis Beides eingetroffen ist, ist es also am Besten, ihm aus dem Weg zu gehen und ihn seine Arbeit machen zu lassen. Vorher werden wir ohnehin nirgendwo fliegen.

Ich habe wieder neues Personal bekommen: Petty Officer 3rd Class Keeve Falor, einen Bajoraner, der laut seiner Akte Experte für Taktik ist und vermutlich mit meiner Stellvertreterin PO Tara bekannt - zumindest haben beide gleichzeitig auf DS9 gedient.
Außerdem ist ein neuer Kadett an Bord, Pavel Tichy, der seine Cadet-Cruise in der Security-Abteilung absolvieren wird. Sein Hauptinteressensgebiet ist Ermittlung... und damit ist er hier genau richtig. Ich bin gespannt, wie er sich entwickeln wird und ob er sich gut einpasst.
Ich nutze die noch ruhige Zeit vor dem Abflug um beide einzuweisen und ihnen einen ersten Einblick in die Vorgehensweisen auf der Columbia zu geben und eine Schiffsführung zu machen.

Inzwischen ist die Crew, die den Testflug mit absolvieren wird, vollständig an Bord angetroffen:
Lieutenant diMedici als Captain, Ich werde wieder stellvertretend die Position des XO ausfüllen und Ensign Kröll die Position des stellvertretenden 2. Offiziers.
PO Cube ist an der OPS, Crewman Rubinion an der CONN. In der Science sind PO Bjelström, PO vanAmeling und PO Watson dabei, in der Technik Chief Benz, PO McPherson und Crewman A'Gon. Die Security ist durch mich, PO Keeve und Kadett Tichy besetzt, die Medizin durch Ensign Kröll.

Sternzeit 23820617.003
Ein Hilfegesuch

PO Watson ist mit einer delikaten Angelegenheit an mich herangetreten. Sie hat eine Subraumnachricht von einem alten Studienkollegen bekommen, der sie dringlich um Hilfe bittet!
Brief von Dr. Exner >>
Offensichtlich fürchtet er um sein Leben seit er der Bitte eines Kollegen nachgekommen ist, einige Textfragmente zu entschlüsseln, die dieser von einer Archäologischen Expedition mitgebracht hatte, denn sein Kollege und dessen Team sind mittlerweile alle tot und Dr. Exner selbst fühlt sich verfolgt.
Da ich denke, daß ein Abstecher ins Xorat-System, wo sich Dr. Exner derzeit befindet, ohnehin eine gute Teststrecke für den neuen Warpkern sein dürfte, sage ich PO Watson zu, daß wir ihrem Studienkollegen helfen werden und beantrage offizielle Freigabe für die Mission bei Commander Gallagher auf der SBO - welche uns gewährt wird.

Sternzeit 23820617.130
Tests und Überprüfungen am Warpkern

Die Dilithium-Kristalle (ja, es sind jetzt zwei anstatt keinem) sind eingetroffen und die Autorisationscodes ebenso. Lieutenant diMedici wird wieder sagen, daß Beziehungen dem schaden, der sie nicht hat, und so frage ich besser nicht nach. Fakt ist, daß es nun losgehen kann... ein Schlepper bringt uns aus der Starbase Omega (damit uns das neue Bauteil im Notfall im All und nicht im Dock um die Ohren fliegt) und es geht an die heiße, letzte Phase der Installation. Alle Crewmitglieder, die sich mit Technik und / oder Computern auskennen, werden an den Arbeiten beteiligt.
Crewman A'Gon und PO McPherson bauen den Dilithium-Kristall ein, PO Cube, Kadett Tichy und ich übernehmen einen großteil der Überprüfung der Computerroutinen... Notfallsysteme, Leitsysteme, Steuerungssysteme etc.

Tatsächlich entdeckt PO Cube bei den Überprüfungen Haarrisse in einem Kühlsystemzuleiter! Wären wir mit dem Warpkern so online gegangen, hätte es passieren können, daß uns der halbe Maschinenraum um die Ohren fliegt! Selbstverständlich wird das defekte Bauteil sofort ausgebaut und wissenschaftlich untersucht, wobei ich Kadett Tichy bei der Vorgehensweise hinzuziehe (immerhin ist auch dies so etwas wie eine Ermittlung). Wir kontaktieren die SBO um die Angelegenheit mit dem dortigen Leiter der Technik zu sprechen. Er selbst ist nicht da, aber seine Stellvertreterin, Lieutenant Julia Meyer. Diese erweist sich zunächst als ziemliche Furie, die nicht nur ihre Leute wie ein Pitbull verteidigt sondern sogar noch die Dreistigkeit besitzt, mich zu beleidigen.
Wir untersuchen die Herkunft des Bauteils und können während Herstellung, Lagerung und Anlieferung keine Unregelmäßigkeiten feststellen. Vor dem Einbau wurde es auch nocheinmal sorgfältig geprüft... Unsere Wissenschaft findet dann jedoch heraus, daß das Bauteil wohl beim Einbau fallengelassen wurde (Bodenpartikel der Columbia in direkter Umgebung der Haarisse) was nicht protokolliert wurde. Ich gebe dies an Lt. Meyer weiter, die sofort recht kleinlaut wird und verspricht, die Angelegenheit intern zu prüfen. Es geht doch. Wir verbauen natürlich sofort ein neues Bauteil.

Sternzeit 23820617.140
Crewman A'Gon dienstuntauglich

Dr. Kröll bat Lt. diMedici und mich um ein Gespräch um uns mitzuteilen, daß Crewman A'Gon unter schweren Tagträumen leidet, die ihn vorübergehend dienstuntauglich machen. Offensichtlich sind diese Halluzinationen Flashbacks aus seiner Vergangenheit, die durch Medikation mehr und mehr wieder ans Licht kommt. (Crewman A'Gon litt ursprünglich unter Gedächtnisverlust, der durch unsere verstorbene Ärztin Dr. Waters erstmals behandelt wurde... die Medikamente die er nimmt stammen offensichtlich noch von ihr).

Dr. Kröll hält es für das Beste, wenn Crewman A'Gon dennoch an Bord bleibt im Kreise der einzigen Leute, die er kennt und mit denen er befreundet ist. Ich halte das für fragwürdig, denn es ist kein Counselor an Bord, der den Crewman psychologisch begleiten könnte - und obwohl Dr. Kröll mit Sicherheit ein äußerst fähiger Chirurg ist bin ich mir ziemlich sicher, daß ich ihn nicht die psychologische Betreuung von Patienten übernehmen lassen möchte. Mit anderen Worten: Die Angelegenheit kann auch nach hinten losgehen. Also hoffen wir das Beste.

Sternzeit 23820617.151
Crewbesprechung und Abflug

Der Warpkern ist fertig eingebaut - es kann eigentlich losgehen. Lt. diMedici versammelt die Crew im Besprechungsraum um alle für die ausgezeichnete Arbeit bislang zu loben und unsere Mission zu besprechen.
Wir werden also nicht nur den Warpkern testen, wir Fliegen ins Xorat-System um dem Hilferuf von Dr. Exner auf den Grund zu gehen. Während des Fluges stehen ausgiebige Systemtests an, die hauptsächlich Technik, Conn, OPS und Taktik betreffen. Ich weise die Science an, derweil Informationen über das Zielsystem zusammenzutragen - Politisch, Geologisch, Stellar, was es eben so herauszufinden gibt. Ich fliege ungern ins Blaue hinein.

Nachdem alles gesagt ist wird der Warpkern in Anwesenheit der gesamten Crew zum erstem Mal hochgefahren. Alles läuft reibungslos, Lieutenant diMedici gratuliert dem Team - völlig zurecht! Chief Benz wirkt zum ersten Mal entspannt.
Die Brücke wird also besetzt und wir fliegen mit Warp 1 von der SBO ab in Richtung Xorat-system.

Sternzeit 23820617.160
Explosion im Maschinenraum!

Es ist zu einer Fehlfunktion gekommen... offensichtlich ein Fehler im Computersystem, das die richtige Dosierung des Warpplasmas ansteuert... mit dem Ergebnis, daß ein Panel im Maschinenraum explodiert ist, vor dem unglücklicherweise PO McPherson gerade saß. Die Ärmste ist auch in der Technik nicht vor Explosionen sicher, wo doch ein ähnlicher Vorfall bereits ihre Karriere in der Security frühzeitig beendet hat.
Ensign Kröll hat sie natürlich sofort behandelt und es werden wohl keine Schäden zurückbleiben. Der Zusammenhang zwischen Panels und der Warpplasmazuleitung zum Warpkern ist mir zwar nicht völlig klar, aber ich bin ja auch keine Technikerin. PO Cube behebt das Problem auf Computerseite und Chief Benz, kräftig fluchend, tut das Seine auf Technischer Seite. Hoffentlich ist PO McPherson bald wieder auf den Beinen.

Die Wissenschaft hat inzwischen eine ausführlichen Bericht über das Xorat-System und den Planeten Haven zusammengestellt.
Datenbank-Auszug über die Erebus-Ausdehnung und das Xorat-System >>
PO vanAmeling vermerkt, daß laut diesem Datenbankauszug offensichtlich auf den Nicht-Klasse-M-Planeten nicht ausgiebig nach Überresten von Zivilisationen geforscht worden ist, womit er durchaus Recht hat. Vielleicht sollte man dies beizeiten einmal nachholen.
Zudem bleibt zu beachten, daß es eine leichte Subrauminstabilität im System zu geben scheint und daß wir mit unserem neuen Warpkern besonders vorsichtig sein müssen. Es bleiben noch knapp 14h Flugzeit bis wir das System erreichen, diese wird für ausgiebige Tests genutzt werden (diesmal in der Praxis), damit wir genau wissen, was die neue Maschine kann. Immerhin wissen wir nicht genau, was uns im Xorat-System erwartet.

Sternzeit 23820617.170
Maschinentests

Wir haben ein Asteroidenfeld durchflogen und einige Taktik- und Flugtests durchgeführt. Es gibt noch eine leichte Abweichung im Zielsystem der Torpedos, aber ansonsten funktionieren die Systeme einwandfrei und auch die Koordination zwischen Crewman Rubinion an der CONN und PO Keeve an der Taktik funktionieren einwandfrei. Ich bin mit der personellen Entwicklung derzeit hochzufrieden: Crewman Rubinion hat sich seit dem Urlaub keine Entgleisungen mehr geleistet und PO Keeve fügt sich so nahtlos ein als wäre er schon lange Bestandteil der Crew. Unter solchen Umständen könnte ich mich an den Posten des XO gewöhnen...

Im Anschluß an die Taktik-Übungen hat Lieutenant diMedici einen Geschwindigkeits-Test befohlen. Die Columbia beschleunigte im freien Raum auf eine Geschwindigkeit von Warp 9,999! Das ist neuer Geschwindigkeitsrekord für eine Defiant-Class! Wir konnten die Geschwindigkeit zwar nur für wenige Sekunden halten und das ganze Schiff vibrierte, aber immerhin! Chief Benz ist hochzufrieden, Lieutenant di Medici ebenso und der Rest der Crew gehörig beindruckt. Zumindest in diesem Teil können wir der Omega-Ralley entspannt entgegensehen.

Sternzeit 23820618.070
Ankunft im Xorat-System


[Die Erebus-Ausdehnung]

Nach 14h Flugzeit erreicht die USS Columbia ohne weitere Zwischenfälle das Xorat-System in der Erebus-Ausdehnung. Wir nehmen Kurs auf den Planeten Haven.

Sternzeit 23820618.073
Notruf von der SS Rover

Wir haben einen Notrufsignal von einem Frachtschiff erhalten, das antriebslos im All treibt. Es handelt sich nach erster Erkenntnis um die SS Rover, einen Frachter vom Typ der Solaris-Klasse - also einer Schiffsklasse, die zumindest einigen Mitgliedern unserer Crew noch recht bekannt ist. Selbstverständlich folgt die Columbia dem Notruf.

Die Crew der SS Rover antwortet nicht auf unseren Ruf - vermutlich ist ihre Kommunikation genau wie ihre Energieversorgung zusammengebrochen. An der Hülle des Schiffes sind keinerlei Kampfspuren zu entdecken, doch ein ausgiebiger Scan ergibt, daß der Besatzung nur noch 2h Reserveenergie für die Lebenserhaltung zur Verfügung stehe. Eine Überprüfung der Datenbanken in Bezug auf Frachterrouten ergibt, daß die SS Rover eine Besatzung von 3 Personen hat und Agrargüter von Haven nach Betazed transportiert. Allerdings ist die SS Rover ein ordentliches Stück vom Kurs abgekommen.

Nachdem die Columbia die Rover erreicht hat, gelingt es endlich, eine Kommunikation mit dem Frachter herzustellen. Auf unseren Ruf meldet sich der Pilot der SS Rover, ein panischer Mann mit Namen Edgar Hooker. Er stimmt zu, daß wir mit einem Außenteam an Bord kommen. Die Leitung dieses Teams obliegt wie üblich mir, die weiteren Teammitglieder sind PO Keeve, PO Cube und PO MacPherson.
An Bord der SS Rover erwartet uns ein recht unerwartetes Szenario. Der sturzbetrunkene Maschinist mit Namen Jürgen hat offenbar noch nicht realisiert, daß die Warpspulen durchgebrannt sind und ist längere Zeit nicht von seiner Meinung, er habe alles im Griff, abzubringen. Der Captain Frank von Haaren hat offenbar bis kurz zuvor geschlafen und ist überhaupt nicht über die Situation im Bilde und der Pilot, Edgar Hooker, behauptet steif und fest, einen Drachen gesehen zu haben, der sich direkt vor dem Schiff materialisiert und dieses Angegriffen hatte. Seinem Bericht zufolge hatte der Pilot unmittelbar nach Sichtung des "Drachen" das Schiff auf maximale Warpgeschwindigkeit beschleunigt und die veraltete Maschine mit diesem Manöver hoffnungslos überlastet, was zum Durchbrennen der Warpspulen geführt hatte.

Es benötigt eines an Geduld und Überredungskunst um den Captain und den Maschinisten davon zu überzeugen, daß es am besten sei, den Frachter per Traktorstrahl nach Haven zurückzuschleppen und den Piloten soweit zu beruhigen, daß er die Geschichte mit dem Drachen zumindest nicht pausenlos rezitiert. Wir versprechen dem Piloten natürlich, daß sich die Sternenflotte um seine Drachensichtung kümmern wird... vielleicht ist das Flottenpersonal auf Haven über ein wenig Abwechslung dankbar. Für uns hat nach wie vor der Hilferuf Dr. Exners höhere Priorität.
Abschließend repariert PO MacPherson die Impulsmaschine soweit, daß zumindest die Lebenserhaltung wieder einwandfrei hergestellt werden kann und dann nimmt die Columbia die SS Raven mit dem Traktorstrahl ins Schlepptau und wir setzen wieder Kurs auf Haven.

Während die USS Columbia die restliche Strecke nach Haven zurücklegt, haben wir noch einen Vorfall an Bord: Crewman A'Gon erleidet einen schlimmen Flashback in dem er den Tod seiner Frau noch einmal erlebt. Offenbar ist diese beim Brand seines Hauses vor vielen Jahren ums Leben gekommen... der Grund des Brandes ist dem Crewman jedoch weiterhin nicht bekannt. Wir bemühen uns nach Kräften, ihn zu unterstützen und ihm Halt zu geben.

Sternzeit 23820618.084
Ankunft am Planeten Haven - Treffen mit Dr. Exner


[Der Planet Haven]

Die USS Columbia erreicht Haven. PO Cube an der OPS nimmt Kontakt mit den örtlichen Behörden und dem SternenflottenHQ auf Haven auf, um diese über unsere Ankunft zu unterrichten. Der offizielle Vorwand dabei ist der Besuch eines alten Studienkollegens von PO Watson und der Test der neuen Maschine.
Wir liefern den Frachter SS Rover zudem sicher ab und unterrichten das SternenflottenHQ über die Drachensichtung des Piloten.


[Sternenflotten-Hauptquartier auf Haven]

Im unmittelbaren Anschluß nehmen wir ersten Kontakt zu Dr. Exner auf, der sehr erleichtert über unsere Ankunft ist, und bitten ihn an Bord zu kommen, um die genaue Natur seiner Probleme zu erkunden. PO Watson nimmt ihren ehemaligen Studienkollegen an Bord in Empfang und zeigt ihm zunächst das Schiff bevor sie ihn in den Besprechungsraum bittet. PO Keeve übernimmt die Security-Eskorte des Gastes.

Im Besprechungsraum erklärt Dr. Exner das Problem:
Vor einigen Tagen wurde er von einem Kollegen, Prof. Dr. William Benford, einem Xeno-Archäologen und Leiter der Universität von NewPhiladelphia auf Haven, kontaktiert. Prof. Dr. Benford hatte vor Kurzem eine Expedition auf einen Klasse-L-Planeten im Xorat-System geleitet und dort unerwartete Entdeckungen gemacht: Er und sein Forschungsteam hatten Ruinen und Inschriften gefunden, die die Theorie widerlegten, im System hätte es bis zu Besiedelung durch menschliche Siedler niemals intelligentes Leben gegeben.
Brief von Prof. Dr. Benford an Dr. Exner >>
Dr. Exner berichtete nun alarmiert, daß wenige Tage nachdem er die Kopien der Schriften bekommen hatte, die Mitglieder von Dr. Benfords Expedition einer nach dem anderen scheinbar auf natürliche Weise zu Tode gekommen waren. Dr. Benford hatte einen Autounfall erlitten (war von der Straße abgekommen), einer seiner Studenten war bei einem Sportunfall gestorben, ein weiterer von einem Hausdach gestürzt. Schließlich war nurnoch Dr. Exner selbst am Leben - und er entdeckte nur wenige Stunden vor dem Eintreffen der USS Columbia einen Computervirus in seinem Rechner, welcher seine Daten abzapfte und an eine unbekannte Lokation weiterleitete.

Sternzeit 23820618.091
Dr. Exner ist tot!

Offensichtlich sind die schlimmsten Vermutungen von Dr. Exner eingetroffen: Er wurde verfolgt. Sein Leben war bedroht - und nun ist er tot. Er brach noch während der Besprechung mit PO Watson und mir abrupt unter Krämpfen zusammen, erlitt einen Gehirnschlag und einen Herzstillstand gleichzeitig. Selbst durch eine Operation konnte Dr. Kröll ihn nicht retten.
PO Watson gelang es immerhin, mittels einer Blutprobe herauszufinden, was ihn getötet hat: Er hatte eine unbekannte, toxische Substanz in seinem Blut. Laut PO Watson besteht diese aus 10 Inhaltsstoffen, von denen 6 bekannt sind.
Sie identifizierte diese 6 Inhaltsstoffe als:
- Botulinum-Toxin (40% Anteil, ruft Muskellähmung hervor)
- Hepatica aquate (40% Anteil, verursacht Lungenversagen)
- Bellis tripens (10% Anteil, wirkt Gefäßerweiternd)
- Fibrosin (2% Anteil, wirkt Blutdrucksteigernd)
- Phosphoenolpyruvat (1% Anteil, verursacht ZNS-Schädigung)
- Abscisinsäure (4% Anteil, verursacht schnelle Zersetzung des Giftes im Blut)

Die Analyse der Todesursache durch Dr. Kröll und PO Watson ergab letztlich, daß Dr. Exner das Gift vermutlich schon vor Tagen injiziert worden war - mittels Hypospray oder einer Spritze - und sich das Gift mittels Neurotransmittern an die Neuralen Knoten angelagert hatte, was zu einer Überlastung der Neuronen und einem Tod mit Zeitverzögerung geführt hatte. Höchstwahrscheinlich waren auch Dr. Benford und die Mitglieder seines Forschungsteams auf dieselbe Weise zu Tode gekommen, da sich das Gift nach dem Tod des Opfers sehr schnell verflüchtigte, war es bei den anderen Opfern nicht mehr Nachweisbar. PO Watson hat die Blutprobe von Dr. Exner mit dem enthaltenen Gift unter Stasis gelegt, um sie als Beweismittel zu sichern.

Nun haben wir also kein Hilfegesuch mehr sondern Mord.
Zumindest ich bin sehr fest entschlossen, dieser Sache nun bis zu ihrem Ende nachzugehen! All diese Morde müssen einen Grund haben - jemand will etwas verbergen, das mit diesem Klasse-L-Planeten zu tun hat und ist offensichtlich bereit, dafür skrupellos zu töten. Wir werden der Sache auf den Grund gehen!

Sternzeit 23820618.010
Planung der Vorgehensweise

In einer Crewbesprechung wurden die weiteren Vorgehensweisen und Möglichkeiten geklärt: Wir haben die Adresse des Hauptwohnsitzes von Dr. Exner aus der ersten Kommunikation zwischen ihm und PO Watson. PO Cube hat durch Zurückverfolgung des zweiten Kommunikationswechsels zwischen PO Watson und Dr. Exner auch seinen zweiten Unterschlupf herausgefunden, in den er sich zurückgezogen hatte, nachdem er sich nicht mehr Sicher fühlte. Zudem haben wir in der Kleidung des Verstorbenen eine Depotkarte der Bank of Haven gefunden.

Wir werden also in seinen Wohnungen nach seinem Computer suchen, in dem er laut eigenen Aussagen Teile der Übersetzungen gespeichert hatte, und versuchen herauszufinden, wohin mittels des Computervirus die Daten von seinem Computer übertragen wurden. Ferner werden wir die Bank of Haven aufsuchen um herauszufinden, was er dort deponiert hatte - vielleicht gibt uns das einen Hinweis.

Zu allererst jedoch nehme ich Kontakt mit den Starfleet Headquarters hier auf Haven auf, um für die Crew der Columbia freie Hand in den Ermittlungen zu erwirken. Der Befehlshabende Captain der hiesigen Sternenflotte, Cpt. Trent, ist uns immerhin offiziell Vorgesetzt, da er der Ranghöchste Offizier hier ist.

Sternzeit 23820618.140
Wir dürfen offiziell ermitteln

Cpt. Trent hat uns an Bord besucht und der Crew der Columbia - nach einem Briefing meinerseits bezütlich der Situation - offiziell die Erlaubnis erteilt, im Namen der Sternenflotte auf Haven Ermittlungen über den Tod von Dr. Exner anzustellen. Cpt. Trent hat bei dieser Gelegenheit eingeräumt, daß er ohnehin nicht genügend Personal hat, um sich der Sache ordentlich zu widmen. Anscheinend verfügt der Arme gerade einmal über 4 Schiffe der Miranda-Class. Und das als oberster Kommandeur des Systems!
Er vertraut uns vollkommen was die Ermittlungen angeht - und zumindest von mir hat er bereits gehört, was mich etwas verwundert. Anscheinend ist die Columbia bekannter als mir bislang bewußt war.

Sternzeit 23820618.143
Vorfall in der Bank of Haven!

Wir haben einen Banküberfall verhindert!
Das Aussenteam, bestehend aus PO McPherson, PO Cube, PO Keeve und mir als Teamleiterin beamte hinunter in die Stadt New Philadelphia und betrat die Bank, um das Bankschließfach von Dr. Exner öffnen zu lassen. Cpt. Trent hatte uns nahegelegt, auf Haven entgegen normalen Regularien für Aussenmissionen keine Waffen zu tragen, weil die Stadt sicher sei. Nachträglich bin ich mehr als froh, daß wir doch alle mit Typ-1-Phasern bewaffnet waren... ein bisschen Paranoia macht sich eben doch bezahlt.

Doch eins nach dem anderen: In der Bank bat ich am Schalter den Mitarbeiter um den Schließfachinhalt zu dem die Karte von Dr. Exner gehörte - was sich natürlich als nicht so einfach erwies. Dr. Exner hatte das Schließfach durch ein persönliches Passwort sichern lassen, das uns natürlich nicht bekannt war. Gerade als ich mit der Leiterin der Bank über die Wichtigkeit des Schließfachinhaltes für die Ermittlungen im Mordfall Dr. Exner verhandelte, stürmten zwei maskierte, bewaffnete Männer die Bank und forderten alle Anwesenden auf, sich auf den Boden zu legen - ganz in bester Bankräubermanier. Zum Glück hatten jedoch mit PO Keeve, PO MacPherson und mir drei der Anwesenden ein Sternenflottensicherheitstraining und die Typ-1-Phaser in der Hand noch bevor wir ganz am Boden waren. Als die Maskierten uns nun aufforderten, die Hände über den Kopf zu nehmen, nutzte ich die Gelegenheit, das Feuer auf den mit Nächststehenden Mann zu eröffnen... mit Erfolg. PO Keeve betäubte zeitgleich den zweiten Mann und auch PO MacPherson feuerte nur Sekundenbruchteile später. Der Banküberfall war beendet, die Betäubten Räuber wurden entwaffnet und umgehend in die Brig der Columbia gebeamt.

Die Leiterin der Bank war über die Hilfe derart dankbar, daß sie uns den Inhalt des Schließfaches von Dr. Exner auch ohne Passwort überantwortete, was eine direkte Kündigung ihres überkorrekten Mitarbeiters mit sich führte und zu einer recht unschönen und für uns doch etwas peinlich mitzuhörenden Streitszene zwischen Bankleiterin und ehemaligem Mitarbeiter führte.


[New Philadelphia]

Zurück an Bord wurde der Inhalt des Bankschließfaches natürlich sofort begutachtet... und tatsächlich enthielt die im Schließfach deponierte Mappe die Kopien der Schriftstücke, die Dr. Exner von Dr. Benford zum Übersetzen bekommen hatte... die Schriftstücke, wegen denen nun schon zahlreiche Menschen gestorben sind. Während unsere Wissenschaftler Feuer und Flamme sind und sich mit einer Begeisterung daraufstürzen, die ich das letzte Mal in der Gegenwart Iconianischer Artefakte bei PO vanAmeling erlebt habe, macht sich bei mir Unruhe breit. Wir sind nun im Besitz von Schriftstücken, für die Nachweislich Leute getötet haben. Leute, die wir nicht kennen und deren Fähigkeiten wir nicht einschätzen können. Wir sind somit zur Zielscheibe geworden! Wir müssen sehr, sehr vorsichtig sein...

Sternzeit 23820618.150
2. Aussenmission nach NewPhiladelphia

Manchmal hasse ich es, Recht zu haben. Wir waren vorsichtig - und dennoch ist die Aussenmission fast in einem Desaster geendet. Was sage ich: Sie WAR ein Desaster!! Immerhin kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass wir nichts falsch gemacht haben. Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen - aber die Gegner waren einfach besser.

Eins nach dem anderen.
Wir starteten eine zweite Aussenmission um in der Zweitwohnung von Dr. Exner nach weiteren Unterlagen und seinem Computer zu suchen. Das Aussenteam bestand aus PO Cube, PO MacPherson, PO Keeve und mir als Missionsleiterin. Wir beamten in den Wohnkomplex in die Nähe der Wohnung nachdem PO Cube die exakten Koordinaten aus den Kommunikationslogs des Planeten herausgelesen hatte. Diesmal waren wir ordentlich bewaffnet und sehr vorsichtig. PO Keeve und PO MacPherson sicherten ab... wir betraten die Wohnung und fanden sie leer vor. Unpersönlich, nicht einmal eingeräumt, und leer. Kein Computer, keine sonstige Technik, keine versteckten Hinweise, nichts. Wir waren gerade am durchsuchen, als mit einemmal das Türschloß der Aussentür weggeschossen wurde, die Tür aufflog und im selben Moment das Feuer auf uns eröffnet wurde! Wir hatten niemand kommen hören... und auch niemanden gescannt! Die Angreifer trugen Sensorenscrambler, wie sich später herausstellte. Wir versuchten noch, in Deckung zu gehen, PO Keeve, PO MacPherson und ich konnten auch je einen Angreifer ausschalten - aber ich wurde sofort zu Anfang des Gefechts von mehreren Projektilen und einem Phaser auf "Burn"-Einstellung getroffen und bekam ab da nichts mehr mit.

Laut späteren Berichten kam ein weitere Angreifer durch das rückwärtige Fenster in die Wohnung und schoß PO MacPherson von hinten nieder. Damit war das gesamte Aussenteam ausgeschaltet. Zum Glück registrierte Lt. diMedici oben auf dem Schiff unsere missliche Lage und startete zusammen mit Chief Benz und Ensign Kröll eine Rettungsmission. Es gelang dem zweiten Aussenteam, den verbliebenen Angreifer ausser Gefecht zu setzen, die überwältigten Angreifer in unserer Brig gefangenzusetzen und die Verletzten in die Krankenstation zu beamen. Leider wurde der Gesundheitszustand meines Teams nicht sofort geprüft und das zweite Team folgte nicht sofort zurück auf's Schiff, so daß wertvolle Minuten vergingen.
Laut Ensign Kröll erlag ich in diesen Minuten meine Verletzungen und mußte reanimiert werden. Auch um den Rest des Teams stand es nicht gut... sie waren dem Tode ebenfalls sehr nahe.

Fazit: Wir haben in ein Hornissennest gestochen und wissen noch nicht einmal, worum es geht. Weshalb wurden wir angegriffen? Wer steckt hinter alldem? Worum geht es auf den Inschriften und wer tötet darfür? Wir sind nun alle sehr fest entschlossen, das herauszufinden. Doch zuerst sollte ich aufstehen können... möglichst ohne Schmerzen. Geduld ist eine Tugend.

Sternzeit 23820619.050
Besprechung mit Cpt. Trent

Captain Trent, Befehlshaber der Sternenflotte dieses Sternsystems, hat uns auf eine Besprechung in seine Basis eingeladen. "Uns" heißt in diesem Falle mich und einen Begleiter meiner Wahl - ich habe Kadett Tichy mitgenommen, denn PO Keeve ist noch nicht fit genug. Ich selbst fühle mich noch reichlich durch die Mangel gedreht, aber als XO kann ich es mir wahrlich nicht leisten, das Bett zu hüten.

Der Captain ließ sich ausführlich von den Geschehnissen auf dem Planeten berichten und gibt uns weiterhin völlig freie Hand in den Ermittlungen - mehr als das, er bittet die Crew der Columbia um Hilfe. Wie er bereits mehrfach betont hat ist der Planet Haven und das Xorat-System eigentlich sehr friedlich... entsprechen hat der Captain gerade einmal vier Miranda-Class-Schiffe zu seiner Verfügung und ziemlich wenig Personal. Kaum die richtige Flotte zur Verbrechensbekämpfung. Selbstverständlich sagen wir dem Captain zu, dass wir uns gewissenhaft um die Aufklärung der Vorfälle kümmern werden. Allein schon wegen der Angriffe auf unser Leben.

Sternzeit 23820610.060
Ermittlungen

Lieutenant diMedici beruft eine Einsatzbesprechung ein. Unnötig zu sagen, dass die Crew keine Motivation benötigt um sich mit Hochdruck an die Lösung der aktuellen Probleme zu machen! Die Crewmitglieder sind wütend wegen der Angriffe auf ihr Leben, wild darauf, das Archäologische Rätsel zu lösen oder beides.

PO vanAmeling kontaktiert die Universität von Richmond, den Lehrstuhl von Dr. Benford, um herauszufinden, ob es dort noch irgendwelche Daten über seine Expedition zum Planeten LV-7984-3 gibt. Leider Fehlanzeige - die Daten wurden entweder gelöscht oder gestohlen... jedenfalls gibt es an der Universität keinerlei Hinweise auf Dr. Benfords letzte Expedition.

Chief Benz und PO MacPherson untersuchen die Sensorenscrambler, die die Angreifer des Aussenteams bei sich trugen und finden eine Möglichkeit, die Geräte zumindest vage zu orten.

Derweil arbeiten PO Bjelström, PO vanAmeling und PO Watson mit Hochdruck an der Übersetzung der Schrifttafeln - und haben bald Erfolge vorzuweisen.
Übersetzung der Schriften von Planet LV-7984-3 >>
Die Inhalte, die in einer weiteren Besprechung präsentiert werden, sorgen für Unruhe unter der Crew. Manche finden Parallelen zu den Borg (Stichpunkte überlegene Technik, Stärke durch Einigkeit), manche finden die Einstellung dieser alten Rasse, der Nygoth, bedenklich: Die Tatsache, daß sich diese Rasse für auserwählt und überlegen gehalten hat... Ich denke, es ist aber ebenso möglich, dass die Texte auf den Tafeln das Werk einiger weniger Fanatiker waren, die das Selbstbild des Volkes der Nygoth nicht adäquat wiedergeben. Wir müssen weiter forschen, sollten uns aber dabei einen offenen Geist bewahren.

PO Keeve, Kadett Tichy, Crewman Rubinion und ich wagen eine weitere Aussenmission in die andere Wohnung von Dr. Exner und finden diese komplett verwüstet und durchwühlt vor. Der Computer wurde samt aller Anschlüsse aus der Wand gerissen - unsere Hoffnung, mittels des auf dem Computer implementierten Virus herauszufinden, wer hinter den Angriffen steckt, ist also dahin. Immerhin geht diese Aussenmission ohne Angriffe aus dem Hinterhalt vonstatten und wir können unbehelligt auf die Columbia zurückkehren.

Nachdem diese Möglichkeit, an die Mörder von Dr. Exner heranzukommen, gescheitert ist, versucht PO Cube einen weiteren Ansatz. Er geht über die Schiffscomputer tief in das Kommunikationsnetzwerk des Planeten und schafft es tatsächlich nicht nur, die Datenübertragung von Dr. Exners Wohnung zu finden sondern sogar, den Zielpunkt der Datenübertragung ausfindig zu machen! Inzwischen ist PO Cube zu einem wahren Experten in Sachen Computer geworden... Seine Leistungen sind ausgezeichnet! Der Zielort der Datenübertagung ist eine Bar in Haven namens Warp 10... das ist ein Ansatzpunkt für weitere Recherchen!

Sternzeit 23820610.065
Gefangenenverhör

Nach all diesen Ermittlungen habe ich nun endlich Zeit für das Verhör der gefangenen Bankräuber und Attentäter. Zusammen mit PO Keeve und Kadett Tichy nehme ich zunächst das Verhör der Attentäter in Angriff. Kadett Tichy soll dabei zunächst Protokoll führen und ein wenig über Verhörmethoden lernen. Ich habe natürlich durch meine empathischen Fähigkeiten einen nicht zu verleugnenden Vorteil bei Verhörführung, aber letztlich kann gesagt werden, daß nicht zwei Verbrecher auf die gleiche Weise verhört werden können... die Verhörmethoden bleiben immer abhängig von der Persönlichkeit der Delinquenten und diese gilt es zunächst herauszufinden.

In unserem Falle haben wir einen betont lässigen Mann und einen verstockten, bulligen Typen vor uns. Der bullige Mann weigert sich von vorneherein überhaupt irgendwelche Aussagen zu machen und herrscht den Kleineren ständig an, ja den Mund zu halten.
Während Ensign Kröll von beiden Männern Blutproben nimmt um herauszufinden, ob auch sie vielleicht das Gift im Körper tragen, das Dr. Exner getötet hat, unternimmt der kleinere Mann einen Fluchtversuch, der mit einer Betäubung durch Phaser endet. Wohin wollte er auf dem Schiff eigentlich flüchten? Manche Leute denken einfach nicht nach, bevor sie handeln.

Ich nehme den Fluchtversuch zum Anlass, die Gefangenen zu trennen und separat zu verhören - eine Idee, die PO Keeve auch kam. Der kleinere Mann erweist sich separat als wesentlich gesprächiger und wir bekommen bald einige Informationen von ihm - nach dem Versprechen, ihn in der Gefangenenkolonie NewZealand Nord unterzubringen.
Der Name des Mannes ist Werner Heisenberg. Er und sein Partner wurden als Söldner von einem Mann namens "Falcon" angeheuert... über den Motivationen dieses Mannes (politisch / religiös / ?) ist Herr Heisenberg nichts bekannt, es hat ihn aber auch nicht interessiert, da die Bezahlung gut war. Sein Auftrag war es, die Wohnungen von Dr. Exner zu durchsuchen und eventuelle Zeugen zu töten. Mit dem Mord an Dr. Exner hatte er nichts zu tun, die Vermutung liegt aber sehr nahe, dass auch dieser Mord mit diesem "Falcon" zu tun hat. Nach Information von Heisenberg traf er sich in der Bar "Warp 10" mit Falcon und sollte ihn nach getaner Arbeit dort wieder kontaktieren.
Eine weitere Parallele: In diese Bar ging auch der Datentransfer aus Dr. Exners Wohnung.
Dr. Heisenberg ist auch nichts über eine Gruppierung bekannt, der dieser Falcon angehören könnte. Es gab keine Erkennungsmerkmale, Uniformen oder ähnliches.

Tatsächlich hat Herr Heisenberg ziemlich große Angst vor seinem Auftraggeber... Berechtigterweise, wie sich herausstellt, denn Ens. Kröll entdeckt das Toxin in den Blutproben von Herrn Heisenberg und dem anderen Mann. Er beginnt, fieberhaft an einem Gegenmittel zu arbeiten.

Sternzeit 23820610.073
Beförderungen

Bevor wir nun die nächsten Schritte einleiten und das Warp 10 in NewPhiladelphia besuchen ist es Zeit für ein paar lange fällige Beförderungen! Eigentlich sollten diese nach dem erfolgreichen Test des Warpkerns erfolgen, doch wie so oft haben uns die Ereignisse die Planung etwas aus der Hand genommen.
Da wir auf Mission sind und nicht auf der Starbase Omega kommt diesmal - zum ersten Mal - mir die ehrenvolle Aufgabe zu, die Beförderungen auszusprechen. Ich finde, dies gehört eindeutig zu den angenehmen Aufgaben eines XO!

Befördert werden:
PO MacPherson zum Petty Officer 2nd Class
PO vanAmeling zum Petty Officer 2nd Class
PO Bjelström zum Petty Officer 1st Class
Chief Benz zum Senior Chief Petty Officer

Zumindest bei Chief Benz scheint die die Freude über die Beförderung verhalten... natürlich freut er sich über die Anerkennung seiner Leistungen aber ich weiß auch, daß er sich in seiner derzeitigen Position sehr wohl fühlt und befürchtet, längerfristig von dort wegbefördert zu werden. Er kann sich sicher sein, dass die Columbia mehr als bestrebt sein wird, ihn so lange es geht an Bord zu behalten!

Sternzeit 23820610.080
Ein Notruf

Unser Plan, das Warp 10 zu besuchen, wird sich verzögern. Soeben hat Captain Trent die Columbia kontaktiert und uns mitgeteilt, dass er einen Notruf von einer Rettungskapsel empfangen hat, die im Raum treibt. Da die USS Columbia schneller ist als seine Miranda-Schiffe hat er uns gebeten, dem Notruf nachzugehen. Selbstverständlich werden wir dem Notruf nachgehen und unseren Besuch im Warp 10 verschieben... Notrufe haben immer Priorität!
Wir setzen also den Kurs auf das Notrufsignal und gehen auf Warp 9,9. Hoffentlich kommen wir rechtzeitig und finden Überlebende vor!

... to be continued...

Bericht Ende
gez.
Lt. Jg. Lucille Javert
2. Offizier & Chief of Security