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Die Erebus-Ausdehnung

SECLAR 2


Das als Erebus Ausdehnung bekannte Raumgebiet wurde erstmals im Jahr 2159 von dem Sternenflottenschiff USS Columbia (NX-02, Enterprise-Klasse) kartografiert und erforscht. Es handelt sich primär um eine ungewöhnlich dichte Ansammlung an Sternensystemen die eine große Zahl Planeten enthalten. Die exakte Größe des Gebietes wurde mehrfach neu festgelegt - in aktuellen Sternenkarten erstreckt sich die Erbua Ausdehnung über einen Bereich von 143 Lichtjahren in jede Richtung. Die von der Columbia gesammelten Sensordaten ließen auf eine große Menge für die Kolonialisierung geeigneter Klasse-M-Planeten schließen.

2165 begann die Kolonialisierung der Erebus-Ausdehnung. Das Sternenflotten-Forschungsschiff USS Denver (NCC-236, Daedalus-Klasse) erforschte das Gebiet in einer zweijährigen Mission um geeignete Planeten auszuwählen. Die erste Kolonie wurde schließlich im Jahre 2168 auf dem vierten Planeten des Xorat-Systems gegründet, den die Bewohner Haven nannten. In den kommenden 35 Jahren wurden 8 weitere Kolonien und 16 Außenposten und Bergbaustationen gegründet. Bis zum Jahr 2200 hatte sich die Ausdehnung außerdem zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Interstellaren Handel entwickelt, da die Routen nach Betazed und etliche wichtige vulkanische und andorianische Kolonien führen. Innerhalb der nächsten dreißig Jahre vervielfachte sich der Schiffsverkehr in der Region und führte zu einem weiteren Wachstum der Kolonien.

Anfang des 23. Jahrhunderts wurde die Ausdehnung unter Raumfahrern recht berüchtigt, da sich die Verluste an Raumschiffen zu häufen begannen. Das mysteriöse daran war daß niemals auch nur eine Spur der verschwundenen Schiffe gefunden wurde - weder Trümmer noch Rettungskapseln. Die Sternenflotte machte zu Anfang klingonische Piraten und die Orioner für die Verfälle verantwortlich und verstärkte massiv die Flottenpräsenz in der Region. Allerdings wurden niemals wirklich Beweise für Piratenaktivitäten entdeckt. Heute geht man davon aus, daß die Verluste in einer leichten Instabilität des Subraums begründet waren, die zu unverhältnismäßig vielen Warpunfällen führte. die Flotte empfiehlt innerhalb der Ausdehnung die Warpsysteme nicht zu überlasten und die Systeme gut zu kalibrieren und zu warten - dann ist es dort nicht gefährlicher als überall sonst. Tatsächlich gingen die Vorfälle seit Ende des 23. Jahrhunderts so weit zurück, daß man nur noch von statistischen Unregelmäßigkeiten sprechen kann, die auf den starken Schiffsverkehr zurückzuführen sind.

Heute gibt es in der Erebus Ausdehnung insgesamt 27 besiedelte Planeten, die von überwiegend menschlichen Kolonisten bewohnt werden. Hauptplanet ist die Kolonie Haven, die mit einer Bevölkerung von 300 Millionen den Planeten mit der höchsten Bevölkerung darstellt. Dort befindet sich auch das Sektorhauptquartier der Sternenflotte. Während des Dominionkrieges wurde Haven als Rückzugspunkt für die Einheiten benutzt, die beim Kampf um Betazed beteiligt waren. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nur eine sehr kleine Flottenpräsenz in der Ausdehnung anwesend, die jedoch völlig ausreicht um die Sicherheit zu gewährleisten. Kriminalität ist praktisch unbekannt und es gibt keinen Einfluss des Orion-Syndikats in der Region

Tatsächlich hat anscheinend keiner der Planeten der Erebus-Ausdehnung je eine intelligente Spezies hervorgebracht. Seit Beginn der Besiedelung werden Planeten auf Hinweise untergegangener Kulturen untersucht - ohne Ergebnis. Föderationswissenschaftler streiten bis heute darüber, was der Grund dafür sein könnte daß keine der zahlreichen Klasse M Welten die Entwicklung intelligenten Lebens bedingt hat.

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