Bericht von Ensign Lucille Javert,
betreffend die Ereignisse während des ersten Testfluges,
Sternzeit 23820121.163

Sternzeit 23820121.161
Crew betritt das Schiff


Eintreffen an Bord, Empfang der Crew auf der Brücke. Vorstellung der CO’s:
Captain Allenby (Lt.Cmdr), 1. Offizier Lt.Sg. Ryan, 2. Offizier Lt. Di Medici.

Sofort im Anschluß:
Verlassen der Starbase Omega zum Testflug ins Denabra-System (das keine bewohnbaren Planeten enthält).
Während der Flugphase erstes Kennenlernen und Briefing meiner Sicherheitscrew. Verteile zunächst die Aufgaben, jede Station mit Phasern zu bestücken und die anderen Crewmitglieder kennenzulernen.

Flugtest auf der Brücke:
Wir haben keinen Conn-Offizier! Die Conn wird vorläufig von dem OPS-Offizier besetzt, die OPS wird durch meinen Stellvertreter Mr. Marshall besetzt.
Es folgen Kampftests, Flugsimulationen, Eindringlingsübungsalarm, der gut und schnell von der Security gelöst wird.
Als nächst Übung folgt eine Evakuierungsübung, die zu langsam läuft. Analyse: schlechte Reaktion auf den einzelnen Stationen, zu gründliche Überprüfung.
Parallel: psychologischer Test durch PO Chuz’Pe (alle Crewmitglieder) und medizinische Untersuchung aller Crewmitglieder durch Ensign T’Arek (bestehe gut).

Problem mit Ensign T’Arya:
Sie hat den Job vom 1. Offizier bekommen zu evaluieren, welche Crewmitglieder für diplomatische Außeneinsätze geeignet wären und übergeht dabei die Chain of Command: Informiert mich nicht, fordert klassifizierte psychologische Profile an (Chuz’Pe hat mich über diese Anforderungen informiert). Reiche über dieses Vorgehen offizielle Beschwerde beim 1. Offizier ein.

Problem mit den Phasern: PO Dazzor entdeckt beim Testschießen, daß Phaser modifiziert wurden. Korrigiert die Phasereinstellungen. Mache Recherchen bei SB Omega, wer die Phaser verstellt hat. Lasse alle Sicherheitssysteme wegen Sabotageverdacht überprüfen.

Ein Schiff unbekannter Klasse enttarnt sich bei einem Asteroidenfeld und feuert auf uns! Große Schäden am Schiff, Eindringlingsalarm im Maschinenraum, Sicherheitskraftfelder werden sofort aktiviert.
Es kommt zu Feuergefechten mit 3 Eindringlingen, die schließlich alle ausgeschaltet werden können. Einer wird weggebeamt, einer löst sich auf (ziehe ihm noch ein Abzeichen vom Kragen), eine Leiche wird auf die Krankenstation zur Analyse gebracht.
Schiffszustand: Lebenserhaltung noch 2 Sstunden, alles bis auf Impulsantrieb ist ausgefallen.
Unsere Schiffssysteme sind alle unmodifiziert belassen. Nur eine Energieleitung (Zufuhr Sensorphalanx ist defekt und muß ausgetauscht werden (war Originalbauteil, evtl Verschleiß)
A7A2FE

Taktische Analyse des feindlichen Schiffes:

• hohe Feuerkraft
• Tarnvorrichtung
• ca. 500m lang
• vermutlich Schiff der Bruderschaft
• Selbstmordgift des Enterkommandos ist NICHT das von Romulanern verwendete InstaDeath das in der Datenbank bekannt ist sondern ein Aufputschmittel, das den Tod zur Folge hat.
• Zaendors / Schiffe > keine Querverweise
• Unsere Schiffssysteme sind alle unmodifiziert belassen. Nur eine Energieleitung (Zufuhr Sensorphalanx ist defekt und muß ausgetauscht werden (war Originalbauteil, evtl Verschleiß)

Andrew McDowell, PO 3rd Class, Security
Bericht über Waffenuntersuchung der Eindringlinge auf der Columbia

Die erbeuteten Strahlenwaffen sind nach eingehender Untersuchung eindeutig Romulanischen Ursprungs. Allerdings wurden sie mehrere Male umgebaut und erweitert, so dass der ehemalige Focus von 0,79MW auf 1,17MW gesteigert werden konnte. Der Energieverbrauch dieser Waffe ist enorm. Der energetische Aufwand ist etwa 4x so groß wie die Feuerenergie. Dadurch erhält die Waffe nicht nur eine erstaunliche Zerstörungs- sondern auch eine überdurchschnittliche Durchschlagskraft. Die Waffe kann unter Umständen starke Duraniumplatten durchdringen.

Durch die vielen Umbauten hat die Bedienbarkeit stark gelitten:
Es gibt nur noch eine Einstellung und diese ist bei allen drei Waffen gleich eingestellt. Der entsprechende Energieoutput liegt bei 0,87MW. Ein Standardphaser hat einen Output von 0,66 im Modus „Töten“.

Die verwendeten Bauteile bei den Umbauten lassen auf verschiedene Technologien schließen. Somit ging die Waffe schon durch mehrere Hände.
Interessant ist auch, daß bei einer Waffe ein Emblem der USS Trinity am Griff zu erkennen ist. Dies lässt darauf schließen, daß ein Teil des Waffenarsenals der Aggressoren auch durch die Hände der Föderation lief.
Nach Feuergefecht ist das Schiff schwer beschädigt, nur Impulsantrieb funktioniert, Rückzug vor dem Feind in ein Asteroidenfeld, Versteck innerhalb eines Asteroiden mit Höhle. Feindliches Schiff beschießt den Asteroiden, verschließt den Höhleneingang.

Analyse des Asteroidenmaterials von Crewman Chuz’pe

Bericht über die Analyse des Asteroidenmaterials in dem die Columbia eingeschlossen war.
Die Analyse des von mir geborgenen Materials eines Bruchstücks des Asteroiden, der auf die Hülle traf, ergab das folgende:
Matrix vermutlich 85-95% Quarz, Form Quarzit.
Schlecht thermisch leitfähiges Material, keine Sollbruchstellen, das vermutlich resistent gegen Phaserbeschuß bzw. Sprengladungen sein wird.
Nebenmengenteil ca. 5-15% Calcit in Adern angereichert, welcher sowohl mit Phasern als auch mit konventioneller Sprengung in kleine Spaltrhomboeder zerfallen wird. Calcit ist thermisch gut leitfähig und besitzt drei perfekte Spaltbarkeiten die bei mechanischer Beanspruchung als Sollbruchstellen fungieren.
Analyse: Dies sind kontinentale Gesteine, die sicherlich Teil eines Planeten waren. Der Asteroidengürtel entstand durch Zerfall eines Planeten.
Lösungsvorschlag: Entweder Phaserbeschuß oder gezielte Sprengung, hierbei entweder KMnO4/Al oder NH4NO3 verwenden und gezielt um die Calcitadern verteilen.


Bericht Ende

Über Nacht laufen die Reparaturen und die Analyse des feindlichen Schiffes + des Asteroiden. Nach einigen Stunden Reparatur befreiung aus dem Asteroid mittels Phaserbeschuß von innen.


Sternzeit 23820122.094
Der Osterianische Flüchtlingstransport

Die USS Columbia nimmt Kurs auf Starbase Omega

Kurz darauf Hilferuf eines Osterianischen Frachters, der unter Beschuß steht. Bitte um Befehle von der Starbase, diese lauten, den Frachter nur zu beobachten. Die OPS analysiert, daß der Angreifer des Frachters dasselbe Schiff ist, das uns am Vorabend angegriffen hatte. Daher Entschluß, dem Frachter entgegen der Befehle zu helfen. Durch unser Eingreifen flieht das feindliche Schiff, der Frachter ist jedoch schwer beschädigt.

Leite Außenteam um Überlebende zu bergen
Einzige Überlebender stammelt ein paar letzte Worte „Back to the Roots“ und verstirbt auf der Krankenstation. Lasse alle Aussenmissionsteilnehmer dekontaminieren und medizinisch untersuchen. Alle sind in Ordnung.

Recherche über diese Worte ergibt viel wiedersprüchliches:
• Risa, Geschäft für Horganartikel,
• Telarion, Etablissement, Inh. Johann Gruber
• Waldplanet, DER
• Sprichwort, terranisch
• Dublin / Terra / Sol, Baumschule
• Betazed, Viruserkrankung, hochtödlich, biologische Waffe im 4. Krieg, seit 500 Jahren ausgelöscht, entwickelt von Dr. Ma’Buse
• DS9 Kräuterladen für bajoranische Zeremonien.

Crewman Chuz’pe, Bericht über die Tricorderdaten bei Untersuchung des beschossenen Frachters

Es konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Frachter um einen osterianischen Frachter handelte, welcher enorme Beschädigung durch Disruptorbeschuß aufwies. Die verwendeten Disruptoren erwiesen sich anhand der Energiesignaturen als Romulanisch. Es konnte mit 98,5%iger Wahrscheinlichkeit ermittelt werden, dass es sich bei dem angreifenden Schiff um das gleiche Schiff handelte, welches auch unser Schiff angegriffen hat.
Die Strahlung entstammte vermutlich dem beschädigten Antrieb, da dieser unsachgemäß gewartet wurde und bei dem Angriff zerbarst.
Analyse: Der Grossteil der Crew des Frachters verstarb vermutlich bei dem Angriff, der Rest an der freiwerdenden Strahlung. Die Crew war bereits tödlich verwundet bevor wir eintrafen, und wäre auf jeden Fall an den Folgen des Angriffs gestorben.
Der Planet Osteria ist vor drei Monaten der Bruderschaft beigetreten. Nach Analyse des Angriffs auf unser Schiff ist der Angreifer jedoch ebenfalls ein schwerer Kreuzer der Bruderschaft.

Schriftlicher Bericht von 3rd Class Crewman Koron zum Thema Osteria:

Betreff: Nähere Informationen zur Osteria-Prime-Mission
Im Jahr 2381 wurde die Ne’rack Richtung Osteria Prime beordert, nachdem die diplomatischen Bemühungen Mach’Put’s gescheitert waren. Bei einer Schlacht mit der Bruderschaft wurde die Ne’Rack schwer beschädigt. Laut des Captains Klag’Ta, der nicht viel von Geheimhaltung hält, waren auch die „schwächlichen Föderationsdiplomaten“ auf Osteria Prime dabei.

Sternzeit 23820122.131
Aussenmission auf Telarion

Captain Allenby erteilt Befehl, nach Telarion zu fliegen und ein Aussenteam in das Etablissement „Back to the Roots“ zu senden um dort Ermittlungen anzustellen.

Lege offiziell und per Logbucheintrag Protest gegen diesen Befehl ein. Begründung: Das Schiff ist noch immer schwer beschädigt und würde einen weiteren Kampf kaum bestehen. Das Aussenteam wäre wegen mangelnder Informationen und mangelnden Briefings bei der Aussenmission über das akzeptable Maß hinaus gefährdet. Diese Aussenmission lässt sich zudem nicht vernünftig begründen. Alles in allem bedeutet diese Mission eine fahrlässige Gefährdung der Crew und des Schiffes.

Der Captain bleibt bei seinem Befehl, ich stelle ein Aussteam zusammen, bestehend aus Ens. T’Arya, Dr. Tarek, PO Marshall und mir.
Wir beamen nach Telarion hinunter, gehen in das Etablissement, das sich entgegen unserer Informationen als Spezialitätenrestaurant entpuppt (die Datenbank hatte es als eine Art Bordell ausgegeben)

In dem Etablissement komme ich ins Gespräch mit einem Mann, der auf die Stichworte Osteria, Frachter, Erde, Föderation etc. alarmiert und etwas aufgeschreckt reagiert. Er verstrickt sich mehr und mehr in Lügen und will schließlich das Etablissement mit mir zusammen verlassen.
Ich gehe mit ihm, betäube ihn vor der Tür mit einem Phaser Typ 1 auf Stun und beame uns beide auf die USS Columbia. Leider führte er eine Waffe mit sich, die beim Transport nicht ausgefiltert wurde, und feuert diese noch im Transporterraum auf mich ab. Mit einem Durchschuß an der Schulter werde ich in die Krankenstation eingeliefert.

Die Verbliebenen Mitglieder des Aussenteams bringen bei ihrer Rückkehr den Inhaber des Lokals „Back to the Roots“ an Bord. Er leidet unter Schock.
Mein Gefangener wird in die Arestzelle gebracht.

Die Ereignisse dort überschlagen sich während meines Verbleibs auf der Krankenstation: Ens. Tarek lässt das Kraftfeld öffnen um eine unerlaubte Gedankenverschmelzung zu machen, der Gefangene greift ihn an, PO McDowell und Koron schießen daraufhin aus nächster Nähe mit Phasern auf seinen Kopf. Zwar stehen die Phaser nur auf Betäubung, aber der Gefangene wird schwer verletzt und ist für lange Zeit ausser Gefecht.

Das Verhör des Inhabers des Back to the Roots ergibt, daß Agenten der Bruderschaft dort die Routen osterianischer Flüchtlingsfrachter in Erfahrung gebracht haben. Sie haben den Inhaber erpresst und seine Familie als Druckmittel benutzt.
Die USS Columbia nimmt endlich Kurs auf die Starbase Omega.

Crewman Chuz’pe
Bericht über die Analyse der Waffe und des Transcievers des Gefangenen ("Bob")

Beide Geräte weisen eindeutig DNA-Spuren des Gefangenen auf, sowie die Spuren der von ihm angegriffenen Personen.
Die Waffe besitzt eine Vorrichtung aus einer hochkomplexen Legierung, welche das Scannen verhindert und dafür sorgt, daß die Waffe sich beamen lässt. Es ist definitiv hochkomplizierte Technik, hochwahrscheinlich romulanisch.

Beschwerde über Ensign T’Arya
Ensign T’Arya hat während des Verhörs des Gefangenen jenem Folter angedroht indem sie ihm drohte, die Arrestzelle mit Nervengas zu fluten. Ich persönlich denke nicht, daß dieses Verhalten Akzeptabel war.

Sternzeit 23820122.173

Abschließender Kommentar:
Crewman Koron erhält eine Verwarnung wegen des aufgesetzten Schusses.
PO McDowell wird vorläufig unter Arrest gesetzt. Vorwürfe: Er hat die falschen Befehle entgegegenommen, den Überblick völlig verloren und das Leben eines Gefangenen gefährdet.
Dr. Tarek erwartet eine Anklage wegen der unerlaubten Geistesverschmelzung und dem herunterfahren des Kraftfeldes.

Gez. Ensign Lucille Javert,
Chief of Security